Datum
08.05.2019
Ort
Hohenems, Radetzkystraße 1
Karte
emsiana
Das Festival, das ungenutzten Raum erobert, Plätze bespielt oder Leerstände wiederbelebt, findet unter der Beteiligung zahlreicher Hohenemser Kulturinitiativen statt und spielt vielfältige Fragen, kreative Prozesse und Impulse an die Oberfläche der Stadt.
Kategorie
Veranstaltung
Schlagworte

Mitten in der Stadt steht eine beeindruckende alte Villa, die 1890 Iwan und Franziska Rosenthal von den beiden Schweizer Architekten Alfred Chiodera und Theophil Tschudy erbauen ließen.

Bis vor kurzer Zeit war das Anwesen stets in Privatbesitz und für die Öffentlichkeit nicht zugänglich. Das Interesse der Bevölkerung an diesem Haus, das sich in den nächsten Jahren in das Literaturhaus Vorarlberg verwandeln darf und dessen Äußeres seine innere Schönheit latent erahnen lässt, ist enorm.

Für das Hohenemser Kulturfestival emsiana 2019 erzählt die Villa zum ersten Mal ausgewählte ihrer inneren Blickwinkel nach außen und lädt damit gleichzeitig die Menschen der Stadt dazu ein, nicht nur die Geschichten der historischen Räume zu denken, sondern diese mit den eigenen zu verbinden. Dafür hängen großformatige Fotofragmente von Gerhard Klocker, die unterschiedliche Binnenperspektiven der Villa zeigen, mit Fragen der Autorin Daniela Egger an den Fassaden der Stadt Hohenems.

Parallel dazu stellen wir im Rahmen des Festivals Tische im öffentlichen Raum auf und freuen uns auf Menschen, die uns ihre Geschichte zur Villa Iwan und Franziska Rosenthal erzählen wollen. Diese Geschichte dürfen in Absprache mit den Überheberinnen und Urhebern künftige Projekt- und Veranstaltungsideen des Hauses inspirieren.

Mit der emsiana 2019 sprechen wir eine erste Einladung aus, sich in den Entwicklungsprozess der alten Villa einzuschreiben und sich mit uns in dieses ungewöhnliche Haus zu verlieben.