shared reading: gemeinsam lesen, denken, fühlen

Texte gemeinsam lesen und die Worte auf sich wirken lassen – das ist shared reading! In einer kleinen Gruppe werden eine ausgewählte Geschichte und ein Gedicht laut gelesen. Alle teilen, was sie denken und fühlen – oder hören einfach nur zu.
Mit der Erzählung „Schneewand“ von Peter Weibel und dem Gedicht „Ich sorgte mich“ von Mary Oliver startete die erste shared reading Session im Literaturhaus Vorarlberg. Geleitet wurde sie von Bibliothekar & Shared Reading Lese(beg)leiter Christian Rüscher von der Stadtbücherei Bregenz. Damit hat er einen Raum für gemeinsames Lesen, Hören, Nachdenken und Austauschen geöffnet.

Schon die erste Session hat gezeigt: Auch eine kleine Gruppe kann große Resonanz erzeugen. Intensive Gespräche, feine Beobachtungen und bewegende Gedanken haben deutlich gemacht, wie viel Inhalt in einem einzigen Text steckt, wenn man ihn gemeinsam erkundet und auf sich wirken lässt. Alle sind eingeladen, ihre eigenen Erfahrungen und Ideen einzubringen. Im Mittelpunkt stehen immer die Fragen: Was macht der Text mit mir? Wie fühle ich mich? Und welche Textstellen finde ich besonders spannend?
Das laute und vor allem langsame Lesen des Texts eröffnet ganz neue Räume und die Möglichkeit, sich intensiv auf den Text einzulassen. Christian ist überzeugt:
Wir können nur zustimmen und freuen uns auf das nächste shared reading im Literaturhaus. Das findet im Herbst statt – wir freuen uns!






