in|:sta:|ge: Poetry for Protest
Poetisches ‚In-die-Sprache-Kommen‘ und protesttaugliches ‚Zur-Sprache-Kommen‘: Bereits zum fünften Mal verwandelt sich unser Instagram-Account in eine digitale Lyrik-Hörbühne. Dieses Mal öffnet sie sich vom 21. Oktober bis 17. November 2024 als Plattform für gesellschaftliche Reflexion!

Die Lyriker:innen stammen aus diversen geografischen und politischen Kontexten, darunter Tunesien, Sri Lanka, das Vereinigte Königreich sowie Deutschland, die Schweiz und Österreich, und machen ihre Stimmen im Rahmen unserer aktuellen in|:sta:|ge-Staffel ‚Poetry for Protest‘ hörbar. Als transkulturelles Ensemble haben die Künstler:innen ihre Gedichte über lyrisch ausgedrückten Protest auf Deutsch, Englisch und Arabisch eingelesen.




















In diesem Jahr wird in|:sta:|ge laut für poetische Reflexion mit einem vielschichtigen und differenzierten Verständnis für die Verbindung individueller Bedürfnisse und sozialer Verantwortung im Kampf um Gerechtigkeit und das Recht, sich aufzulehnen. „Poetry for Protest“ legt dabei einen besonderen Fokus auf die Stimmen von Studierenden. Die Mehrsprachigkeit der Gedichte betont den universellen Charakter poetischer Reflexion und Protest in all seinen Facetten. Die Gedichte sind prägnant, kraftvoll und teilweise radikal. Sie verdeutlichen, wie das poetische ‚In-die-Sprache-Kommen‘ als Grundimpuls für das ‚Zur-Sprache-Kommen‘ durch Protest wirksam wird.
in|:sta:|ge richtet mit dieser Staffel sein Augenmerk auf das Nicht-Sprechen über alltägliche Dinge, die für die Mehrheitsgesellschaft oft tabuisiert oder mit Schuld und Scham belastet sind. Freiheitsrechte, die einzelnen Mitgliedern unserer Gesellschaft verwehrt bleiben, obwohl sie längst Menschenrechte und vielerorts auch Grundrechte sind; vergangene, jedoch nicht vergessene Kriegsverbrechen sowie häufig übersehene politische, soziale und feministische Kämpfe werden zurück in den Mittelpunkt gerückt.





Das Projekt ist aus der Zusammenarbeit zwischen der Literaturinitiative „LitContest“ der Zeppelin Universität in Friedrichshafen gewachsen, die einen jährlich stattfindenden Schreibwettbewerb sowie Lesungen und den Podcast „15 Minuten Lyrik“ organisiert, und dem Literaturhaus Vorarlberg. Angeregt wurde diese Kollaboration durch Prof. Dr. Jan Söffner vom Lehrstuhl für Kulturtheorie und -analyse an der Zeppelin Universität.






