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seek&read: Lady Gaga und der schlaue Fuchs: #7

seek&read: Lady Gaga und der schlaue Fuchs © Verena Hochleitner
seek&read: Lady Gaga und der schlaue Fuchs © Verena Hochleitner

Geschrieben und illustriert von Verena Hochleitner

Für Kinder ab 6 Jahren

Herzlich willkommen bei seek&read – deiner literarischen Schnitzeljagd durch Hohenems. Du befindest dich auf einen turbulenten Ausflug mit Lady Gaga und dem Hund Nudel, der vor sechs Kapiteln im Literaturhaus begonnen hat.

Du bist zufällig über diesen QR-Code gestolpert? Dann findest du hier die gesamte Geschichte. Hör nach #6 auf und steige direkt hier bei #7 ein! Für alle anderen geht es direkt weiter!

Wir wünschen dir viel Spaß bei seek&read!
Dein Literaturhaus Vorarlberg

#7 Steinstufen

Unter der Brücke waren die Steine mit Moos bewachsen. Es war ein wenig glitschig und feucht. Das tosende Wasser übertönte jedes andere Geräusch. Lady Gaga kletterte aus dem Picknickkorb. Gemeinsam beobachteten wir, wie der Fuchs die Brücke erreichte. Er war überhaupt nicht mehr schnell. Mitten auf der Brücke kam er zum Stillstand. Er wusste nicht recht wohin und hielt die Nase in die Luft. Er befand sich direkt über uns. Was hatte er vor? Konnte er uns riechen? Hatte der Fuchs die Witterung wieder aufgenommen? Lady Gaga und ich hielten den Atem an. Ich sah mich um. Die Steinstufen waren der einzige Weg zur Allee hinauf. So gesehen, war unser Versteck eine Sackgasse und wir saßen in der Falle. Mein Herz trommelte gegen meine Brust. Das Huhn hielt sich an meiner Pfote fest.

Aber wir hatten Glück! Der Fuchs machte kehrt. Er setzte seinen Weg auf der Allee fort, die aus der Stadt hinaus Richtung Bahnhof führte.

Als der Fuchs nicht mehr zu sehen war, jubelten wir! Der Fuchs war fort! Wir waren dem Fuchs entkommen! Der Fuchs war auf dem Weg zum Bahnhof!

Die Luft war rein. Wir wagten uns aus dem Versteck hervor. Über die Steinstufen ging es die Ufermauer hinauf und über die Brücke Richtung Innenstadt. In die wunderbare Stadt, in der kein gefährlicher Fuchs unterwegs war, um einem ehrwürdigen Huhn nachzustellen. Denn der Fuchs – wir hatten es mit eigenen Augen gesehen – war Richtung Bahnhof gegangen. Wenn es nach Lady Gaga ging, konnte er ruhig in den nächsten Zug nach Bregenz steigen. Oder noch besser Paris. Jedenfalls weit weg.

Bevor es zur Buchhandlung ging, wollte ich noch einmal die Pfoten waschen. Denn mit erdigen Pfoten würde mich die Buchhändlerin wohl wieder fortschicken. Deshalb ging es nach rechts zu einer Parkbank, auf der man gut verschnaufen kann, und zu einem Brunnen. Danach noch einmal nach rechts Richtung Jüdisches Museum und zur Bibliothek gegenüber.


Es hat begonnen zu regnen? Du musst dringend nach Hause, aber du willst unbedingt wissen, wie es weitergeht? Dann findest du hier die komplette Geschichte!