seek&read: Franziska Rosenthal – Kapitel 4
Einem geheimnisvollen Schatz auf der Spur
geschrieben von Sarah Michaela Orlovský. Illustration: Michael Roher.
Die Altersempfehlung für diese Geschichte liegt bei 6 Jahren.
Herzlich willkommen bei seek&read – einer literarischen Schnitzeljagd in Hohenems.
Schön, dass du uns gefunden hast. Du befindest dich auf einem kleinen Abenteuer, denn dieser Weg führt dich nicht nur durch die Villa Franziska und Iwan Rosenthal, sondern auch durch eine schöne Landschaft.
Die Autorin Sarah Michaela Orlovský nimmt dich mit auf eine geheimnisvolle Reise. Du wirst auf diesem Weg insgesamt sieben QR-Codes finden, schau genau, denn manche sind versteckt. Solltest du zufällig über einen QR-Code gestolpert sein, befindest du dich inmitten der Geschichte. Das ist kein Problem. Die ersten QR-Codes liegen in der Villa Franziska und Iwan Rosenthal in Hohenems. Wenn du Interesse daran hast, diese Schatzsuche an Ort und Stelle von Anfang an zu erleben, dann gehe jetzt zum Literaturhaus Vorarlberg, das in der Villa wohnt und suche den ersten QR-Code.
Für dieses seek&read benötigst du außerdem die seek&read Tasche, die vollgepackt ist mit Hinweisen und kleinen Überraschungen. Du kannst sie dir ganz einfach im Literaturhaus Vorarlberg ausleihen.
Viel Spaß bei seek&read,
Dein Literaturhaus Vorarlberg
Und es geht weiter:
4 Spielplatz am Schlossberg
Was? Franziska Rosenthal hat ihre Gäste verlassen, um hierher zu laufen? Das ist aber ungewöhnlich. Was ist denn nur passiert?
Hat sie vielleicht versehentlich schnarch-langweilige Leute eingeladen und keine Lust, sich mit ihnen zu unterhalten?
Oder hat sie zu viele Bohnen gegessen und muss nun dauernd furzen? – Oh. Entschuldigung. Natürlich benutzt bei so einer feinen Gesellschaft niemand das Wort furzen. Das gehört sich ja nicht. Wenn überhaupt, dann spricht man von „Flatulenz“. Das ist ein tolles Wort, oder? Probier es aus! Fla-tu-lenz. Das klingt nach Musik. Wunderschön. Also noch einmal: Vielleicht plagen Franziska Flatulenzen? Sehr unangenehm. Vielleicht hofft sie ja, ein kleiner Spaziergang würde helfen, um die Darmwinde in den Wind zu schicken?
Aber nein – sie bückt sich ja schon wieder! Was sieht sie denn dort auf der Erde? Du wartest, bis sie weiter gegangen ist. Dann läufst du schnell zu der Stelle, an der sie sich hinuntergebeugt hat.
Liebe Eltern! Nehmt bitte die Pfotenkarte aus eurem Package. In Kuvert 3 findet ihr Kärtchen mit den Bildern von Wildtieren (Dachs, Luchs, Steinmarder und Wolf). Ordnet die Spuren den richtigen Tieren zu. (Die Lösung des Rätsels findet ihr in Kuvert 4)
Franziska Rosenthal ist also auf der Suche nach Tierspuren! Jetzt fällt dir das Gespräch wieder ein, das du vorhin in der Villa zufällig mitgehört hast: Angeblich ließ ein gewisser Graf Kasper vor 400 Jahren mehrere Tiergärten in Hohenems anlegen. Es gab wahnsinnig seltene Pflanzen, riesige Fischweiher und große Vogelhäuser, aus denen es vielstimmig zwitscherte und sang. Graf Kasper kaufte Hirsche, Gämsen, Murmeltiere, Hasen, Otter und Wildschweine. Leider war die Begeisterung des Grafen für das Bezahlen von Rechnungen nicht so groß wie für Tiere. Er hatte ganz schön viele Schulden. Das Geld war weg, futsch, adé. Die Tiergärten verfielen.
Wo wohl die vielen Tiere hingekommen sind? Welche Tiere leben heute hier in Hohenems? Sind die Ururururururururenkelkinder der Zootiere vielleicht jetzt gerade hier unterwegs? Ist Franziska ihnen auf der Spur?
Du bist wieder dran:
Versuch einmal, wie ein Hase Haken zu schlagen. Lauf über den ganzen Spielplatz und dann wieder hierher zurück. Schaffst du das?
Beeindruckend! Kannst du auch klettern? Ja? So gut wie ein Eichhörnchen? Flitze einmal so schnell wie möglich die Rutsche hinauf und über den Hügel wieder herunter!
Das war ja unglaublich schnell! Nun ist eine Superkraft gefragt: Kannst du schleichen wie ein Fuchs? Franziska Rosenthal verlässt nämlich gerade den Spielplatz in Richtung Spitzeneggweiher! Was sie dort wohl will? Schleich ihr lautlos hinterher.
Liebe Eltern! Den nächsten QR-Code findet ihr erst beim Spitzeneggweiher. Das dauert, lasst euch nicht irritieren! Unterwegs warten weitere Rätsel und Überraschungen auf euer Kind. Um zum Spitzeneggweiher zu gelangen, verlasst ihr jetzt den Spielplatz, dreht euch nach links und geht an der Friedhofsmauer entlang. Am Ende des Friedhofs geht ihr wieder links in den Tiergartenweg. Bleibt jetzt immer auf diesem Weg. Der Weg geht lange geradeaus (mit ein paar S-Kurven) und am Ende liegt der geheimnisvolle Spitzeneggweiher. Auf dem Weg dorthin steht das Pfadfinderheim! Könnt ihr es gemeinsam mit eurem Kind finden?

Lest hier weiter, wenn ihr angekommen seid!






