seek&read: Franziska Rosenthal – Kapitel 5

Einem geheimnisvollen Schatz auf der Spur

geschrieben von Sarah Michaela Orlovský. Illustration: Michael Roher.

Herzlich willkommen bei seek&read – einer literarischen Schnitzeljagd in Hohenems.
Schön, dass du uns gefunden hast. Du befindest dich auf einem kleinen Abenteuer, denn dieser Weg führt dich nicht nur durch die Villa Franziska und Iwan Rosenthal, sondern auch durch eine schöne Landschaft.
Die Autorin Sarah Michaela Orlovský nimmt dich mit auf eine geheimnisvolle Reise. Du wirst auf diesem Weg insgesamt sieben QR-Codes finden, schau genau, denn manche sind versteckt. Solltest du zufällig über einen QR-Code gestolpert sein und du befindest dich inmitten der Geschichte, ist das kein Problem. Die ersten QR-Codes liegen in der Villa Franziska und Iwan Rosenthal in Hohenems. Wenn du Interesse daran hast, diese Schatzsuche an Ort und Stelle von Anfang an zu erleben, dann gehe jetzt zum Literaturhaus Vorarlberg, das in der Villa wohnt und suche den nächsten QR-Code.

Für dieses seek&read benötigst du außerdem die seek&read Tasche, die vollgepackt ist mit Hinweisen und kleinen Überraschungen. Du kannst sie dir ganz einfach im Literaturhaus Vorarlberg ausleihen.

Viel Spaß bei seek&read,

Dein Literaturhaus Vorarlberg

Und es geht weiter:

5 Spitzenecksee 

Ach – da hat sich Franziska Rosenthal also versteckt! Streckt sie gerade die Hand ins Wasser? Tatsächlich. Dafür muss sie ihre Röcke ja ganz schön hochraffen. So viel Stoff für nur ein Kleid … 

Aber was macht Franziska Rosenthal eigentlich hier? Mucksmäuschenstill hockt sie am Ufer, die Augen geschlossen. Du tust es ihr gleich und schließt ebenfalls die Augen. 

Merkst du es? 

Auf einmal entwickeln sich deine Ohren zu Super-Detektiv-Antennen! Sie nehmen das leiseste, sanfteste Geräusch auf. Nichts entgeht dir. 

Jetzt verstehst du, warum Franziska Rosenthal hierher gekommen ist. Sie genießt die Stille. Eine Stille, die eigentlich gar keine Stille ist. Der See lädt dich zu einem Konzert ein. Hörst du es? Hör ganz genau hin! Nimm dir dafür mindestens eine Minute lang Zeit. Das ist ein ganz besonderer Genussmoment. 

Liebe Eltern! Schaut bitte für euer Kind auf die Uhr. Schafft ihr es, eine Minute lang der Natur zu lauschen? Oder vielleicht sogar länger? Holt euer Kind dann sanft in die Wirklichkeit zurück, indem ihr leise beginnt, folgenden Text zu lesen: 

Oh, war das fein … Das Plätschern und Platschen, Glucksen und Gluckern, das Säuseln und Sausen, das Gurgeln und Murmeln, … 

Schön, dass du dir diesen Moment hier in der Natur geschenkt hast. Welche Schätze auch immer in der Villa versteckt sind, vielleicht ist der wertvollste Schatz, den du heute entdeckt hast, ja das Wasser? Es löscht unseren Durst, es erfrischt uns, es säubert uns. Mensch und Tier baden und schwimmen, plantschen und spielen im Wasser. 

Leider gibt es einige Regionen auf der Welt, wo die Menschen kein sauberes Trinkwasser haben. Stell dir das einmal vor! Wasser ist kostbar. Wir alle müssen zusammenhelfen, um diesen Schatz zu hüten. Dafür gibt es tolle Tipps und Tricks. 

Wie könntest du im Alltag Wasser sparen? Hast du eine Idee? 

Liebe Eltern! Bitte überlegt gemeinsam mit eurem Kind, wie ihr im Alltag Wasser sparen könntet.

Hier sind verschiedene Ideen zum Wassersparen aufgelistet. Einige sind gut, andere Unsinn.

Tipps zum Wassersparen 

Lies die Tipps genau durch. Da findest du richtig schlaue Ideen! Es hat sich aber auch herrlicher Schabernack hierher verirrt … Erkennst du den Unterschied? 

O Das Gesicht wasche ich mir mit einem Waschlappen, nicht unter fließendem Wasser. 

O Während ich meine Zähne putze, drehe ich das Wasser ab. Ich brauche es nur am Ende zum Ausspülen. 

O Es reicht, die Blumen alle 2 bis 3 Wochen zu gießen. 

O Wenn ich Obst wasche, stelle ich eine Schüssel ins Waschbecken. Das Wasser, das ich damit auffange, benutze ich anschließend zum Blumengießen. 

O Duschen verbraucht weniger Wasser als ein Vollbad. 

O Ich wechsle nur noch ein Mal pro Woche meine Kleider – immer Samstagabends. So spare ich Wäsche. 

O Kleine Flecken auf meiner Kleidung wasche ich vorsichtig mit einem feuchten Schwamm und etwas Geschirrspülmittel aus. So muss meine Hose nicht gleich in die Wäsche.  

O Unser Klo kann Wasser sparen! Für Pipi braucht es eine kleinere Menge Wasser. Je nach Toilette verwende ich den kleinen Drücker oder drücke nur kurz. Hier gilt die Regel: So lange wie nötig, so kurz wie möglich. 

O Während ich meine Hände einseife, drehe ich das Wasser ab. 

O Ich wasche das Geschirr lieber mit der Hand ab, das spart 50% Wasser. 

O Ich spüle das Geschirr am besten im Geschirrspüler. Das verbraucht nur die Hälfte des Wassers im Vergleich zum Geschirrspülen im Waschbecken. 

O Ich belade den Geschirrspüler nur halb, dann braucht er weniger Wasser. 

O Ich stelle den Geschirrspüler erst dann an, wenn er voll beladen ist. Weniger Spülgänge brauchen auch weniger Wasser. 

Die Lösungen findest du auf der Bank am Spitzeneggweiher! Einfach dem Tiergartenweg noch ein kleines Stück folgen, dann gelangst du ans Ziel.

Und hier geht die Geschichte weiter.